Museumskonzerte 2026 / 2027
„Junge Pianisten Elite“

 

Joseph Moog

 

Innovative Programme und eine preisgekrönte Diskografie dokumentieren Joseph Moog’s umfangreiches Repertoire und stehen für seine einzigartige Künstlerpersönlichkeit, die das Golden Age der Klaviermusik wiederbelebt. Mit leidenschaftlicher Musikalität, facettenreicher Klangästhetik und fesselnder Virtuosität begeistert er seit vielen Jahren weltweit Publikum und Presse.

Ausgezeichnet mit dem Gramophone Classical Music Award, zwei International Classical Music Awards und nominiert für den Grammy ist er auf den großen Bühnen der Welt zuhause.

Die Saison 2025/2026 führt Joseph in große Konzertsäle, zu Festivals und Klangkörpern, darunter sein Debüt mit dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies im Gewandhaus Leipzig, eine Rückkehr in die Tonhalle Zürich, das Auditorium du Louvre in Paris, Piano à Lyon, den Musikverein Wien, Qatar Philharmonic und mehrere Kooperationen mit der Staatskapelle Halle. Außerdem wird er die prestigeträchtige SWR-Reihe ‘Internationale Pianisten‘ in Mainz eröffnen. Sein aktuelles Soloalbum ‘Belle Epoque‘ beim französischen Label Naive enthält musikalische Juwelen aus den goldenen Jahrzehnten der Klaviermusik zwischen 1860-1940 von Chaminade, Rachmaninov, Bonis, Liszt, Bowen, Alkan, Godowsky, Rosenthal, Rachmaninov und Ravel, neben vielen anderen. Das Album hat begeisterte Kritiken erhalten.

Seine Reputation als Solist erspielte sich Joseph Moog durch Konzerte in der legendären Meesterpianisten-Reihe im Concertgebouw Amsterdam, im International House of Music Moskau, beim New Ross Piano Festival, der Fribourg International Concert Series, Istanbul Recitals und Eesti Kontsert Piano Festival in Tallinn, Mariinsky Theater Auditorium, Alte Oper Frankfurt, Münchner Gasteig, Liederhalle Stuttgart, Laeiszhalle Hamburg, De Doelen Rotterdam und auf dem Fetival La Roque d’Anthéron. In den USA trat er vielfach auf: Frick Collection in New York City, Gilmore International Piano Series, Portland Piano International, Washington Performing Arts Society, Vancouver Recital Society sowie Miami International Piano Festival. Eine Asientournée im Oktober 2016 umfasste sowohl Auftritte mit der Hong Kong Sinfonietta, als auch Recitals in der Kumho Arts Hall in Seoul, der Mushashino Hall in Tokio sowie beim Singapore International Piano Festival.

Joseph Moog pflegt ein umfangreiches Konzert-Repertoire, dass ihn global mit bedeutenden Orchestern zusammenführte. So konzertierte er mit dem Philharmonia Orchestra, Royal Philharmonic, Hallé Orchestra, Orchestre Métropolitain de Montréal, Netherlands Radio Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, den Stuttgarter Philharmonikern, Bruckner Orchester Linz, Prague Philharmonic, der Deutschen Staatsphilharmonie, Poznan Philharmonic, dem Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, den Dortmunder und Bochumer Philharmonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, sowie dem Orchestre Lamoureux Paris.

​Der junge Interpret arbeitet regelmäßig mit namhaften Dirigenten zusammen, darunter Yannick Nézet-Séguin, Matthias Pintscher, Thomas Sondergaard, Andrey Boreyko, Michael Sanderling, Ryan Bancroft, Antony Hermus, Lawrence Foster, Michael Francis, Rumon Gamba, John Axelrod, Juanjo Mena, Ben Gernon, Gilbert Varga, Christoph Poppen, Pablo Gonzalez, Nicholas Milton, Ari Rasilainen, Markus Poschner, Elias Grandy, Toshiyuko Kamioka, Fabrice Bollon und Philippe Entremont.

Joseph Moog, Sohn zweier Orchestermusiker ist Preisträger des ‘Prix Groupe de Rothschild’ und wurde 2009 in den Kreis der Steinway Artists berufen. Er ist Gründungsmitglied des ‘Konz Musik Festival’ nahe seines heutigen Wohnsitzes Luxembourg und Kulturbotschafter seiner Heimatstadt Neustadt/Weinstrasse.

Foto © T. Mardo

Tsotne Zedginidze

 

2009 in eine Musikerfamilie hineingeboren, ist Tsotne Zedginidze der Urenkel des bedeutenden georgischen Komponisten Niko Sulkhanishvili und der Pädagogin Anastasia Abdushelishvili-Virsaladze.

Mit fünf Jahren begann er Klavierunterricht bei seiner Großmutter, der Pianistin und Lehrerin Nino Mamradze. Bereits im Alter von sechs Jahren wandte er sich autodidaktisch der Komposition zu und entwickelte früh eine sehr persönliche musikalische Sprache, geprägt von Neugier und Experimentierfreude.
2019 gab er in Tiflis sein erstes Recital und wurde kurz darauf eingeladen, die Saison des Georgischen Nationalphilharmonieorchesters mit Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 2 unter Nikoloz Rachveli zu eröffnen. 2020 komponierte er The Bells, ein Klavierstück zum Gedenken an seine Mutter Irene Sulkhanishvili.

 Seit 2021 wird er von der Lisa-Batiashvili-Stiftung gefördert und erhielt Impulse von Daniel Barenboim, Jörg Widmann, Alfred Brendel und Antonio Pappano. Seine Karriere führte ihn in renommierte Konzertsäle wie das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie und die Tonhalle Zürich sowie zu internationalen Festivals in Verbier, Luzern, Bad Kissingen und Tsinandali.

 2024 wurde er von Sir Simon Rattle dreimal eingeladen: mit Schönbergs Klavierkonzert (Orchester des Bayerischen Jugendensembles), Bartóks 1. Klavierkonzert (Verbier Festival Orchestra) und Poulencs Aubade (Akademie-Ensemble des BR).

 Im Januar 2025 wurde seine Erste Symphonie von der Camerata Salzburg unter François Leleux bei der Mozartwoche in Salzburg uraufgeführt und anschließend auf Tournee u. a. auf den Kanarischen Inseln, in Stockholm (Swedish Chamber Orchestra), in Edinburgh (Scottish Chamber Orchestra) sowie im Dezember in Potsdam und in der Berliner Philharmonie mit der Kammerakademie Potsdam präsentiert.

„[…] von Tsotne Zedginidze wird man weiterhin hören – denn er spielt intelligent und neugierig Klavier.”
Robert Braunmüller / Abendzeitung München (Jan 2024)

Das Jahr 2025 markierte außerdem wichtige Stationen seiner pianistischen Laufbahn: ein Recital im Berliner Konzerthaus (Bechstein-Einladung), Konzerte in Tokio mit dem New Japan Philharmonic unter Andrey Boreyko (Strawinskys Capriccio), eine Tournee mit dem Stuttgarter Philharmoniker unter Chloé Dufresne (Tschaikowskis Klavierkonzert) sowie eine Recitaltournee in Zürich, Japan. Das Frühjahr 2026 kündigt weitere bedeutende pianistische Debüts in Europa und Asien an.

 Seit 2025 wird Tsotne als Komponist exklusiv vom Musikverlag Peermusic Classical vertreten. Er pflegt enge Beziehungen zu den Festivals von Verbier und Tsinandali, deren Konzerte regelmäßig auf Medici TV übertragen werden.

Als Jungstudent ist er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin eingeschrieben, mit Deputat an der Barenboim-Said Akademie für Kompositionsunterricht bei Jörg Widmann und Klavierunterricht bei Sir András Schiff.

Foto © Marion Schönenberger

Mariam Batsashvili

 

Charisma, Brillanz und Ausdruckstiefe sind Eigenschaften, mit denen Mariam Batsashvili nicht nur das Live-Publikum in aller Welt begeistert. Auch auf dem Tonträger- und Streaming-Markt hat sich die georgische Pianistin längst ihren Platz im Spitzenfeld erobert, seit sie 2019 exklusiv beim Major-Label Warner unter Vertrag steht: ein weiterer Höhepunkt einer steilen Karriere, die sie bis heute in über 30 Länder und an die bedeutendsten Konzerthäuser der Welt geführt hat. Neben großen musikalischen Zentren wie Berlin, London, Paris oder Wien trat Mariam Batsashvili bei internationalen Festivals wie dem Klavier-Festival Ruhr, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Edinburgh International Festival, dem Mailänder Festival Piano City, dem Festival Piano aux Jacobins in Toulouse oder dem Bonner Beethovenfest auf. Auch außerhalb Europas gehört Mariam Batsashvili zu den gefragtesten Interpretinnen der großen Klavierliteratur von Bach bis zur Spätromantik, wobei ihr künstlerischer Lebensweg vor allem mit dem Namen eines Komponisten eng verbunden ist: Franz Liszt, den sie nicht nur musikalisch, sondern auch geistig und spirituell zu den größten Einflüssen ihres Lebens zählt. Unbestritten gehört Mariam Batsashvili zu den führenden Liszt-Spezialistinnen der Welt. Bereits als 18-Jährige, im Jahr 2011, hatte Mariam Batsashvili beim Franz Liszt Wettbewerb in Weimar mit Werken des vielseitigen Musik-Neuerers den ersten Preis errungen. Ein Triumph, der sich drei Jahre später in Utrecht wiederholen sollte: Ihr Sieg bei der dortigen International Franz Liszt Competition öffnete der jungen Musikerin 2014 die Tore zur internationalen Karriere. Während sie parallel ihr Studium an der Hochschule in Weimar zum Abschluss brachte, profitierte Mariam Batsashvili als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) und „BBC New Generation Artist“ Teil von gleich zwei der exklusivsten Nachwuchsprogrammen weltweit. An Spielstätten wie das Amsterdamer Concertgebouw, die Elbphilharmonie Hamburg, das Große Festspielhaus Salzburg, die Tonhalle Zürich oder die Londoner Wigmore Hall, die Royal Albert Hall, die sie damals als Spitzenmusikerin von Morgen erstmals betrat, kehrt Mariam Batsashvili heute regelmäßig als etablierter Star zurück – häufig für Solo-Recitals, oft aber auch in Begleitung renommierter musikalischer Partner wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra oder der Brüsseler Philharmoniker. Seit 2017 ist sie offizielle Yamaha-Künstlerin.

Geboren und aufgewachsen in der georgischen Hauptstadt Tiflis, stand der Berufswunsch „Konzertpianistin“ für Mariam Batsashvili bereits im Kindesalter fest. Bei Natalie Natsvlishvili, die sie seit dem sechsten Lebensjahr unterrichtete, erwarb sie nicht nur ihre außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten; die verehrte Lehrerin war es auch, die ihr Franz Liszt nahebrachte und den Grundstein für ihre heute so überragenden und überwältigenden Interpretationen seiner Werke legte. Neben ihrer unnachahmlichen Fähigkeit, den revolutionären musikalischen Gehalt hinter der Virtuosenfassade offenzulegen und sinnlich erfahrbar zu machen, verdankt Mariam Batsashvili ihrer Lehrerin grundlegende Einblicke in das weltanschauliche Denken des romantischen Genies. In ihrer weiteren Ausbildung bei Grigory Gruzman in Weimar und im inspirierenden Austausch mit Liszt-Experten wie Leslie Howard konnte sie diese weiter vertiefen. Nicht umsonst rühmen Medien wie der britische Observer oder die Süddeutsche Zeitung Mariam Batsashvilis Gespür für die „innere Welt“ und die „nonchalante Poesie“ der Liszt’schen Musik und heben ihr seelenvolles Spiel selbst in den virtuosesten Passagen hervor. Bezogen auf ihr gewinnendes und gleichzeitig völlig uneitles Auftreten bezeichnete das Fachmagazin Concerti die Künstlerin schon zu Beginn ihrer Karriere treffend als „pianistische Charme-Offensive aus Georgien“. Dass sich darüber hinaus Leidenschaft und Pflichtgefühl in ihrer Person verbinden, zeigt allein der Umstand, dass sie noch einen Monat vor und bereits zwei Monate nach der Geburt ihres Sohnes im Konzertsaal zu hören war. Neben Liszt, der zusammen mit Frédéric Chopin auch das Programm ihres 2019 erschienenen Debüt-Albums „Chopin Liszt“ bei Warner bestimmte, gilt Mariam Batsashvilis Leidenschaft vor allen den bedeutenden Komponisten des ausgehenden Barocks, der Wiener Klassik und der Romantik: ein Repertoire, das nicht zuletzt ihrer häufig als Alleinstellungsmerkmal hervorgehobenen, überragenden Anschlagskultur entgegenkommt. Regelmäßig erntet sie begeisterte Reaktionen bei Publikum und Fachpresse für ihre Interpretationen der Klavierwerke von Schubert, Haydn, Mozart, Beethoven und Brahms. Ihr aktuelles Album „Influences“ erschien im Frühjahr 2025. Auch in den sozialen Medien ist Mariam Batsashvili mit über 75.000 Followern äußerst erfolgreich – nicht zuletzt dank ihrer anschaulichen Kurz-Tutorials zu technischen und interpretatorischen Fragen, die sie seit mehreren Jahren regelmäßig auf Instagram für professionelle wie auch Amateurpianisten veröffentlicht. Ihre digital erschienenen Kurz-Alben „Lullabies“ und „Encores“ erzielten ebenfalls eine große Reichweite. In der Saison 2026/27 kehrt sie unter anderem in die Wigmore Hall, zum Klavierfestival Ruhr, zum Cheltenham Festival sowie in die Royal Festival Hall zurück. Darüber hinaus tritt sie mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre, dem Philharmonischen Orchester Cottbus sowie den Bergischen Symphonikern auf. Ein neues Album ist für Anfang 2027 geplant.

Foto © Attila Kleb

Ignas Maknickas

 

Der 1998 in Kalifornien geborene junge Pianist Ignas Maknickas wuchs in Litauen in einer musikalischen Familie auf. Mit seiner Schwester und seinen drei Brüdern bildet er seit 2013 das Maknickas-Familienensemble, das Litauen im internationalen Fernsehen und bei Staatsanlässen repräsentiert. Beim Abschluss seiner Ausbildung 2017 an der National M.K. Ciurlionis School of Art in Vilnius wurde er von der litauischen Präsidentin geehrt. Ab 2017 absolvierte er seine Studien als Vollstipendiat an der Royal Academy of Music in London. 2021 erhielt er dort den „Queen`s Award for Excellence“ als Jahresbester.

Sein musikalischer Werdegang ist von zahlreichen Wettbewerbserfolgen geprägt:
2023 gewann er die internationalen Auditions des Young Classical Artists Trust in London.
2024 wurde er mit dem ersten Preis beim jährlichen Musikwettbewerb der Royal Overseas League in London ausgezeichnet. Zuvor hatte er erste Preise beim XIX. Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb in Szfarnia und beim XX. Klavierwettbewerb „Young Virtuoso“ in Zagreb gewonnen. Darüber hinaus war er Preisträger beim internationalen Aarhus-Klavierwettbewerb und Halbfinalist des renommierten Vendome Wettbewerbs.

Konzertreisen führten ihn nach Österreich, Kroatien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Holland, Italien, Polen, Russland und die USA, darunter wiederholte Auftritte in der Wigmore Hall und der Steinway Hall in London, der Charlottenburg Festival Hall in Kopenhagen, im Konzerthaus Berlin und im Auditorium du Louvre. Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören das Aarhus Symphony Orchestra, das Bloomington Symphony Orchestra, das litauische Nationale Sinfonieorchester, die London Mozart Players.
Er trat beim Leeds International Festival auf, beim Schleswig-Holstein Festival, beim Music Fest Perugia, Piano Pic du Midi, bei der Mozarteum Summer Academy. Zudem gab er sein Debüt beim Bendigo Chamber Music Festival in Australien und war Gast in der BBC Radio 3-Sendung „In Tune“.

Foto © Kaupo Kikkas