Abb.: Greta Calaminus

Verlängerung der aktuellen Ausstellungen und „Lebendiges Museum“ mit SK-Aktionen

 

Liebe Kunstinteressierte, liebe Freunde des SK Solinger Künstler e. V.,

wir freuen uns sehr, dass unsere Jahresschau GANZ DÜNNES EIS und die Einzelausstellung von Greta Calaminus MIT EINEM FLÜGELSCHLAG bislang sehr erfolgreich gelaufen sind – die Besucherzahlen sind im Vergleich zum vergangenem Jahr noch einmal deutlich gestiegen. Umso mehr freut es uns, dass beide Ausstellungen in die Verlängerung gehen:

Sollten Sie es bislang also noch nicht geschafft haben, die Ausstellungen zu besuchen, haben Sie noch bis zum 26. April die Möglichkeit, dies nachzuholen. Lohnt sich! Unsere Sonntagsführungen können wir zwar nicht anbieten, Sonderführungen auf Anfragen sind aber weiterhin möglich.

Außerdem gibt es dieses Jahr ein tolles neues Angebot vom Kunstmuseum Solingen, an dem wir Künstlerinnen und Künstler vom SK uns sehr gerne beteiligen: Im Lebendigen Museum wird das Kunstmuseum Solingen einmal mehr zum dynamischen Ort der Begegnung und des Dialogs: Viele Aktionen und Angebote beziehen die Besucher:innen aktiv ein:

So können Sie am 31.03. und 01.04. Michael Bauer-Brandes beim Schauschmieden (vor dem Museum) über die Schulter gucken und viel über den Schmiedeprozess erfahren. Oder Sie lernen an den Tagen vom 31.03.–02.04. zwischen 11 und 16 Uhr unterschiedliche Drucktechniken kennen. Hierfür werden Christina Koester und Sabine Smith eigens eine kleine Druckwerkstatt im Kunstmuseum aufbauen. Auch besteht am 02.04. nachmittags die Möglichkeit, Gerd Jakliz kennenzulernen, einen geistig behinderten Künstler, der von Ela Schneider betreut wird, und der durch seine Bilder viel erzählt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Künstlerinnen und Künstler des SK, des Vereins Solinger Künstler e. V.

GANZ DÜNNES EIS
Jahresausstellung Verein der Solinger Künstler e.V. im Kunstmuseum Solingen

 

Vernissage: 21.02.2026, 18 Uhr
mit einem Grußwort von Daniel Flemm, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
und Musik von 3inatree

Ausstellungsdauer: 21.02.- 22.03.2026
Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr außer montags
Führungen: sonntags, 11.15 Uhr und 14 Uhr

Finissage: 22.03.2026, 15 Uhr
mit einer Performance #kunstimwaldzimmer

2026 beteiligen sich 17 Künstlerinnen und Künstler an der Ausstellung:

Michael Bauer-Brandes
Heiderose Birkenstock-Kotalla
Judith Funke
Klaus Greinert
Anita Herzog-Graf
Ulle Huth
Michael Klette
Christina Koester
Heinz-Peter Knoop
Petra Korte
Susanne Müller-Kölmel
Jürgen Schmatz
Ela Schneider
Güdny Schneider-Mombaur
Sabine Smith
Manuela Stein
Duda Voivo

Der Titel der diesjährigen Jahresausstellung Ganz dünnes Eis ist Metapher für die fragil gewordene Meinungs- und Diskussionskultur. Die Welt dreht sich immer schneller, die Zeiten verunsichern. Meinungen werden aufgeregter, polarisieren und eskalieren immer heftiger – nicht nur in Social Media, den „Bubbles“ oder „Echoräumen“. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Kunst braucht Freiheit, eine offene Auseinandersetzung, gleichzeitig ein Innehalten, Sehen, Wahrnehmen und Nachdenken, ein Nachfragen und Diskutieren.

Aber das Themenfeld Fragilität wird von den Künstlerinnen und Künstlern auch weiter gefasst. Auf ganz dünnem Eis befindet sich unsere Existenz auf dem Hintergrund von Klimawandel, Überbevölkerung, Umweltzerstörungen, aber auch vielen politischen und sozialen Krisen. Das Gleichgewicht der Natur wird immer zerbrechlicher. Und dies betrifft auch die Welt der Tiere, wie Greta Calaminus, die parallel zur Jahresschau im Untergeschoss Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen gibt, augenfällig präsentiert.

www.solingerkuenstler.de

 

MIT EINEM FLÜGELSCHLAG – Greta Calaminus
Einzelausstellung parallel zur Gruppenausstellung GANZ DÜNNES EIS

 

Vernissage: Samstag, 21. Februar 2026, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 21.02.–22.03.2026
Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr außer montags
Führungen: sonntags, 11.15 Uhr und 14 Uhr

Finissage: Sonntag, 22. März 2026, 15 Uhr.

In der Einzelausstellung Mit einem Flügelschlag zeigt die Künstlerin Greta Calaminus Arbeiten, die sich mit dem Zusammenspiel von Bewegung, Struktur und Material beschäftigen. Ihre Werke werden von kräftigen Farben und wiederkehrenden, federartigen Formen bestimmt, die aus der eingehenden Beobachtung verschiedener Vögel, Strukturen und Landschaften hervorgehen.

Reiseerfahrungen aus Neuseeland und Südostasien in den Jahren 2023 und 2024 inspirieren die Künstlerin in der Auswahl ihrer Motive, die in ihren Arbeiten nicht nur abgebildet, sondern in teils abstrahierter Form weiterentwickelt werden. Die Arbeiten bewegen sich dabei bewusst zwischen Abstraktion und Erinnerung.

Der Titel Mit einem Flügelschlag beschreibt nicht nur ein Motiv, sondern verweist auf einen Moment plötzlicher Veränderung in einer Zeit, die als sehr schnelllebig und von Unsicherheit geprägt wahrgenommen wird. Der Flügelschlag steht zugleich für die Flüchtigkeit dieses Augenblicks sowie für einen Befreiungsschlag, der neue Perspektiven eröffnet. Durch einen einzelnen Flügelschlag kann an Höhe gewonnen und die Sicht auf die Dinge verändert werden.