GANZ DÜNNES EIS
Jahresausstellung Verein der Solinger Künstler e.V. im Kunstmuseum Solingen
Vernissage: 21.02.2026, 18 Uhr
mit einem Grußwort von Daniel Flemm, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
und Musik von 3inatree
Ausstellungsdauer: 21.02.- 26.04.2026
Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr außer montags
Führungen: sonntags, 11.15 Uhr und 14 Uhr
Finissage: 22.03.2026, 15 Uhr
mit einer Performance #kunstimwaldzimmer
2026 beteiligen sich 17 Künstlerinnen und Künstler an der Ausstellung:
Michael Bauer-Brandes
Heiderose Birkenstock-Kotalla
Judith Funke
Klaus Greinert
Anita Herzog-Graf
Ulle Huth
Michael Klette
Christina Koester
Heinz-Peter Knoop
Petra Korte
Susanne Müller-Kölmel
Jürgen Schmatz
Ela Schneider
Güdny Schneider-Mombaur
Sabine Smith
Manuela Stein
Duda Voivo
Der Titel der diesjährigen Jahresausstellung Ganz dünnes Eis ist Metapher für die fragil gewordene Meinungs- und Diskussionskultur. Die Welt dreht sich immer schneller, die Zeiten verunsichern. Meinungen werden aufgeregter, polarisieren und eskalieren immer heftiger – nicht nur in Social Media, den „Bubbles“ oder „Echoräumen“. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Kunst braucht Freiheit, eine offene Auseinandersetzung, gleichzeitig ein Innehalten, Sehen, Wahrnehmen und Nachdenken, ein Nachfragen und Diskutieren.
Aber das Themenfeld Fragilität wird von den Künstlerinnen und Künstlern auch weiter gefasst. Auf ganz dünnem Eis befindet sich unsere Existenz auf dem Hintergrund von Klimawandel, Überbevölkerung, Umweltzerstörungen, aber auch vielen politischen und sozialen Krisen. Das Gleichgewicht der Natur wird immer zerbrechlicher. Und dies betrifft auch die Welt der Tiere, wie Greta Calaminus, die parallel zur Jahresschau im Untergeschoss Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen gibt, augenfällig präsentiert.
MIT EINEM FLÜGELSCHLAG – Greta Calaminus
Einzelausstellung parallel zur Gruppenausstellung GANZ DÜNNES EIS
Vernissage: Samstag, 21. Februar 2026, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 21.02.–22.03.2026
Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr außer montags
Führungen: sonntags, 11.15 Uhr und 14 Uhr
Finissage: Sonntag, 22. März 2026, 15 Uhr.
In der Einzelausstellung Mit einem Flügelschlag zeigt die Künstlerin Greta Calaminus Arbeiten, die sich mit dem Zusammenspiel von Bewegung, Struktur und Material beschäftigen. Ihre Werke werden von kräftigen Farben und wiederkehrenden, federartigen Formen bestimmt, die aus der eingehenden Beobachtung verschiedener Vögel, Strukturen und Landschaften hervorgehen.
Reiseerfahrungen aus Neuseeland und Südostasien in den Jahren 2023 und 2024 inspirieren die Künstlerin in der Auswahl ihrer Motive, die in ihren Arbeiten nicht nur abgebildet, sondern in teils abstrahierter Form weiterentwickelt werden. Die Arbeiten bewegen sich dabei bewusst zwischen Abstraktion und Erinnerung.
Der Titel Mit einem Flügelschlag beschreibt nicht nur ein Motiv, sondern verweist auf einen Moment plötzlicher Veränderung in einer Zeit, die als sehr schnelllebig und von Unsicherheit geprägt wahrgenommen wird. Der Flügelschlag steht zugleich für die Flüchtigkeit dieses Augenblicks sowie für einen Befreiungsschlag, der neue Perspektiven eröffnet. Durch einen einzelnen Flügelschlag kann an Höhe gewonnen und die Sicht auf die Dinge verändert werden.