»Proberaum Pina«
Kurzbiographien der teilnehmenden Künstler*innen
Saioa Fischer Abaigar
(*2001 in Deutschland) studiert seit 2020 an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie befasst sich hauptsächlich mit dem zeichnerischen Medium, wobei ihre Arbeiten, die meist mit Kohle auf Papier realisiert werden, stark von den narrativen Strukturen von Film geprägt sind.
Anan Ashour
(*1984 in Nablus, Westjordanland, Palästina) arbeitet hauptsächlich mit Performance und Malerei. Seine Werke befassen sich mit Themen wie Wut, Frustration, Trauer, Widerstand und Existenz und sind tief mit seiner Heimat Palästina verbunden.
Thilo Brämer
(*1998 in Troisdorf, Deutschland) arbeitet vorrangig mit Skulpturen, Zeichnungen und Fotografie. Aktuell beschäftigt er sich eingehender mit der Frage nach dem persönlichen und sozialen Wert von Wiederholungen.
Kristina Bublevskaya
(*1993 in Jekaterinburg, Russland) ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Filmemacherin. Anhand persönlicher und kollektiver Erinnerungsarchive erforscht sie Themen wie Migration, Queerness und jüdische (Nicht-)Zugehörigkeit.
Ana Alondra Martinez
(*1998 in Guadalajara, Mexiko) arbeitet hauptsächlich mit Fotografie. In Guadalajara begann sie, ihren nächtlichen Heimweg zu dokumentieren, zwischen der Unsicherheit, in Gefahr zu sein und der Entscheidung, einen Raum einzunehmen, auf den eigentlich auch sie einen Anspruch erheben sollte. Ihr Interesse liegt in der Hinterfragung des Alltags.
Sihan Chen
(*2002, China) ist Malerin und Regisseurin. In ihren Arbeiten verwendet sie das chinesische Tierkreiszeichen Pferd und erforscht durch Farbkontraste und Komposition die psychologischen Veränderungen in der Selbstentfaltung. Sie lebt und arbeitet derzeit in Köln.
Bidisha Das
(*1991 in Kalkutta, Indien) ist eine Künstlerin, die mit neuen Medien und Klang arbeitet. In ihrer Arbeit erforscht sie die Schnittpunkte von Kunst, kulturellem Austausch, Naturwissenschaften und Technologie. Sie absolviert derzeit ihr Diplom-2-Studium an der KHM.
Corinna J. Duschl
(*1996 in Köln, Deutschland) arbeitet zwischen Köln und Reykjavík. Durch multimediale Installationen versucht Corinna Situationen zu schaffen, die uns in Beziehung zu den unruhigen Ökologien unserer Zeit setzen.
Gabriel Hahner
(*1997 in Fulda, Deutschland) arbeitet überwiegend mit Skulpturen und (Video)-Installationen. Er beschäftigt sich mit den Grenzen von Körpern und Epochen, besonders interessieren ihn dabei Intimität und Nostalgie.
Lisa Tschorn
(*1984 in Unna, Deutschland) arbeitet interdisziplinär und kollaborativ. Ihre Praxis umfasst Performances, Textarbeiten und Installationen. Zurzeit performt sie als Stand-up-Comedian und veranstaltet Salons als offene Austauschformate. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Johannes Hoffmann
(*1993 in Bonn, Deutschland) arbeitet medienübergreifend als Konzeptkünstler und Performer. In Installationen und Musik beschäftigt er sich mit Technologie, Wiederholung und Lebendigkeit. Er lebt und arbeitet in Köln.
erinleehong
(* in Südkorea) arbeitet mit audiovisuellen Medien, einschließlich Field Recordings, um mit Elementen wie Signalen, Sprachen und vielen anderen Partikeln der Atmosphäre die unterbewusste Schleife eines bestimmten Raums zu erreichen.
Saskia Tamara Kaiser
(* in Dorsten, Deutschland) übersetzt, basierend auf ihrer Biografie, ihren erlebten und vererbten Schmerz autobiografisch und interdisziplinär in Objekte, Werkzeuge und Handlungsanweisungen des Schmerzes. Dabei verwendet sie überwiegend Choreographie, Performance, Bildhauerei und Poetik. Sie lebt und arbeitet in Bonn und Düsseldorf.
Chanmin Kim
(* in Südkorea), studierte digitale Kunst und absolviert derzeit ein Medienkunststudium in Deutschland. Sein Interesse gilt persönlichen Erfahrungen und den daraus entstehenden Fiktionen, die reale Ereignisse oder Träume umfassen. Er arbeitet vorwiegend mit bewegten Bildern und beschäftigt sich aktuell mit analogem Film.
Helin Sezen Korkmaz
(*1998 in Kayseri, Türkei) arbeitet mit klanglichen, räumlichen und performativen Praxen an der Schnittstelle von Architektur, Musik und Performance. Sie sucht das Politische im Alltag und will auf diese Weise den routinierten Absurdismus auf humoristische Art und Weise entfesseln. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Ella Kühn
(*1998 in Köln, Deutschland) ist eine multimediale Künstlerin. In ihren Malereien, Videos, Installationen und Performances arbeitet sie an der Verbindung von Text und Bild. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Haza (Hazal Döleneken)
(* 1991 in Izmir, Türkei) ist eine Musikerin, Komponistin und interdisziplinäre Künstlerin, die Psychologie, Träume durch Musik, Bewegung, Textur, visuelle Elemente und Technologie erforscht. Sie arbeitet an der interdisziplinären Kadife Diken (Velvet Thorn)- Serie für ihr Album Kadife Diken, in dem sie den Geist und die Psyche durch eine abstrakte Sprache untersucht.
Jorge Puerta Armenta
(* 1971 in Bogotá, Kolumbien) ist ein kolumbianischer Tänzer und Choreograf, der in Frankreich ausgebildet wurde und am Tanztheater Wuppertal unter Pina Bausch arbeitete. Er ist eine Schlüsselfigur des zeitgenössischen Tanzes und seine Choreographien wurden weltweit auf großen Festivals gezeigt.
Juri Lechthoff
(*1998 in Bielefeld, Deutschland) arbeitet mit Sound, Performance, Video und Installation. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit der zunehmenden Technologisierung unserer Gesellschaft und deren Einfluss auf die (Selbst-) Wahrnehmung des Menschen. Er lebt und arbeitet in Köln.
SEYLEE
(*1991 in Seoul, Südkorea) arbeitet in Köln und befasst sich mit verschiedenen Medien. Er erforscht, wie die Anordnung und Neuordnung von Objekten zu einer neuen Wahrnehmung von Bildern und Klängen führen kann.
Tongtong Li
(*1999 in Peking, China) lebt und arbeitet in Deutschland. Sie kreiert medienübergreifende Werke, in denen sie Animation, Installation, Performance und experimentelles Theater verbindet, um so komplexe Erzählstrukturen sowie den Einfluss von Technologie auf das Geschichtenerzählen und zwischenmenschliche Interaktionen zu erforschen.
Duoni Liu
(*1989 in Shanghai, China) ist eine in Bielefeld/Köln lebende Komponistin und Multimedia-Künstlerin. Sie arbeitet in interdisziplinären, ortsspezifischen Installationen und Performances. Ihre Werke thematisieren Rassismus, Sexismus, Technologie und Menschlichkeit. Die Verschmelzung von Realität und Wahrnehmung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Bernard Mescherowsky
(*1996 in Aachen, Deutschland) und wuchs in Belgien und Deutschland auf. 2021 nahm er sein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln auf. Zwischen Ausstellungsraum und Kino kreisen seine Arbeiten um Fragen der Identität, Erinnerung, der sozialen Strukturen und der Medialität des Gedächtnisses.
Vanessa Monti
(*1997 in Florenz, Italien) ist eine kolumbianisch-italienische Künstlerin und Filmemacherin, die in Köln lebt. Ihr Werk umfasst Film, Video, Performance und Textil-Installationen. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Migration, Identität, Erinnerung und der zyklischen, oft schmerzhaften Natur des weiblichen Körpers.
Kyuwon Moon
(*1993 in Jeonju, Südkorea) ist eine Medienkünstlerin mit Schwerpunkt auf Skulpturen, Video und Sound. Fokus ihrer Arbeit liegt darauf, immaterielle Elemente wie Unbehagen, Glauben und Beziehungen visuell und akustisch zu interpretieren und darzustellen.
David Nils Müller
(*2002 in Köln, Deutschland) ist Fotograf und visueller Künstler. Die Fotografie bildet die Grundlage seines Schaffens, das er durch Installationen und Skulpturen erweitert. Seine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen dem Dokumentarischen und dem Konstruierten.
Alexandra Lex Nikitina
(*1989 in Kyjiw, Ukraine) Pronomen es. Studiert an der KHM seit 2022.
David JongSung Myung
(*1991 in Seoul, Südkorea) ist ein*e interdisziplinäre*r Künstler*in, Performer*in, Musiker*in und Musiktherapeut*in. In der Arbeit verbindet Myung Kunst, Musik und Performance mit sozialen Themen. Myung lebt in Berlin und engagiert sich insbesondere für queere und diasporische Perspektiven, um gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.
Soojin Ok
(*1988 in Seoul, Südkorea) lebt in Deutschland und arbeitet mit Fotografie und Mixed – Media. In ihrer Praxis untersucht sie die Interaktionen zwischen natürlichen und künstlichen Materialien, wobei sie deren Transformationen, Bewegungen und dynamische Beziehungen in den Mittelpunkt stellt.
Anastasia Meer Osoianu
(*1992, Moldawien) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die in Köln, Deutschland, lebt und arbeitet. Durch die Kombination von Poesie, Bild und performativen Mitteln mit partizipativen Ansätzen erforscht ihre Arbeit Verkörperungen, Träume und die Fluidität von Geschlecht.
Mohamad Moe Sabbah
(*1990 in Beirut, Libanon) ist ein libanesischer Filmemacher/Künstler, der in Köln lebt. Er macht Filme, Musik und Performances. In seiner Arbeit beobachtet er die heutige Welt aus einer queeren Perspektive und hinterfragt Familienstrukturen, Liebe, Tod, Trauer und Körperdarstellung.
Alexandra Sakir
(*1989 in Moskau, Russland) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich mit der Schnittstelle von Malerei und Performance beschäftigt. Ihre abstrakten Werke, inspiriert von afrikanischen Masken, buddhistischen Gottheiten und schamanischen Petroglyphen, rufen symbolische Kreaturen hervor, die die Schattenseiten des Selbst und den Prozess der Individuation reflektieren.
Luca De Marco
(*2002 in Köln, Deutschland) ist ein Multimedia-Künstler, der hauptsächlich mit Videoinstallationen arbeitet. In seinen Werken erforscht er die Auswirkungen des digitalen Konsums auf Wahrnehmung und Realität. Durch die Gegenüberstellung von Archaischem und Hightech hinterfragt er die Grenzen zwischen Virtuellem und Realem.
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(gesprochen: Seven times Seventeen) ist eine Künstler*in, der*die Kunst unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Identität wirken lässt. Geprägt von digitaler Ästhetik und einer Faszination für irisierende Oberflächen entstehen interaktive Werke, die digitale und physische Welten vereinen.
Zoe Wrede
(*2002) schafft Filme und plastische Arbeiten. Wrede interessiert sich für unklare und vergessene Momente, Beobachtungen des Unheimlichen und falsche Erinnerungen. Aktuell beschäftigt sie sich mit Widerständen innerhalb anonymer Räume und dem Spannungsfeld aus Machtstrukturen, Ausgrenzung und Trauer.
Yonca Yildirim
(*1993), Teil des Mimosa Kollektivs und Apéro, arbeitet in den Bereichen Installation, Fotografie und Sound an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Werke erkunden Materialbeschaffenheit und persönliche Elemente durch Schichtungen, Spiegelungen, Transparenzen sowie Fragmentierung und Abstraktion.
Besonderer Dank gilt unseren Unterstützer*innen
Axel Autschbach
Friedrich Böll
Daniel Burkhardt
Heiko Diekmeier
Holger Groschke
Beate Gütschow
Daniela Hirsch
Leander Hobe
Fabian Jasch
Donna Kukama
Maike Lengert
Sepp Liebisch
Zilvinas Lilas
Anthea Marckmann
Evelyn Mund
Peter Muthesius
Sabine Rappard
Tharumar Raveendran
Frank Reinartz
Claudia Trekel
Johannes Wohnseifer
Xiaonan Zhou
Tobias Yves Zintel
Lea, Farah, Gabe, Luis, George, Tanya, Kimi, Rön, Heike
Ausstellungsorganisation:
Performance-Team
Gabriel Hahner Ella Kühn Juri Lechthoff
Grafik und PR- Team
Thilo Brämer Johannes Hoffmann Till Schwennbeck
Kuratorisches Team
Gabriel Hahner Helin Sezen Korkmaz Vanessa Monti Alexandra Lex Nikitina Yonca Yildirim